Die Objekte am Vogelmobil Biologische Vielfalt entsteht durch Anpassung. Dies wird am Beispiel der Vogelvielfalt deutlich. Jede Vogelart hat einen anderen Schnabel, der sie an ihre spezifischen Nahrungsgewohnheiten anpasst. So hebelt der Austernfischer mit seinem brecheisenartigen Schnabel Muscheln auf. Der Ara zerbricht Nüsse wie ein Nussknacker, und der Kolibri saugt mit einem pipettenartigen Schnabel Nektar aus den Blüten. Es gibt viele Spezialisten, und jeder benutzt sein eigenes Werkzeug. Auch die Vogelfedern sind ein eindrucksvolles Beispiel für die Artenvielfalt. Die Vogelarten nutzen ihr Federkleid zu unterschiedlichen Zwecken. Die Blauracke wirbt mit stahlblauem Federkleid, der weibliche Fasan tarnt sich in Braun, und der Kiwi hat fellartige Daunen entwickelt, um sich im Unterholz zu wärmen. Am Vogelmobil können Federn Vogelbildern zugeordnet werden. So lernt der Besucher nebenbei noch etwas über die Funktion verschiedener Federtypen. Ein Turm aus Holzklötzchen verdeutlicht was passiert, wenn eine Art in einem Ökosystem ausgerottet wird. Das gesamte Konstrukt, die Nahrungskette, wird instabil. Werden zu viele Klötzchen (Arten) entfernt, stürzt das System in sich zusammen. Mit Karten und Messbechern zeigen die Naturschutz-Botschafter, warum die Vielfalt der Vögel nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt ist. |









