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Im Grzimek-Camp wurde die Arbeit der Ranger erlebbar.
Ein echter Ranger muss Tierspuren lesen können.
Auch Reifenwechseln zählt zum Ausbildungs-Repertoir.
Tierärztin Dr. Christina Geiger hilft mit dem Blasrohr.

Ranger gesucht!

Einmal Wildhüter zu sein ist der Traum vieler Kinder. Und auch ältere Besucher erinnern sich beim Zoobesuch gerne an ihren Traumjob aus der Kindheit. Den Traumjob zu leben war während des Afrikanischen Kunst- und Kulturfestivals vom 25. April bis zum 3. Mai 2009 im Zoo Frankfurt möglich. In einem Ausbildungsparcour im Grzimek-Camp konnten sich jüngere Zoobesucher zum ZGF-Ranger schulen lassen und erhielten nach Abschluss ihrer Ausbildung sogar einen Rangerpass mit Stempel.

Spuren lesen, Tieremotionen erkennen und das Verhalten von Pavianen beobachten zählte zu den Aufgaben, die es zu absolvieren galt.

Ranger müssen zudem mit unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln zurecht kommen, denn sie sind stets im unwegsamen Gelände unterwegs. Mit Pferd, Flugzeug und Boot touren viele ZGF-Mitarbeiter im Rahmen ihrer Naturschutzarbeit durchs Gelände, aber auch hoch oben in den Baumkronen müssen sie sich sicher fühlen. Zoobesucher konnten im Rahmen ihrer Ausbildung ihr Schwindelgefühl und Klettervermögen testen. Der Kletterprofi Siegfried Nitsch war mit Taunustours angereist und ermöglichte Waghalsigen eine Drahtseilakt in schwindelerregender Höhe.

Aber auch der Umgang mit dem Auto muss gelernt sein. Nicht selten bleibt ein ZGF-Mitarbeiter auf seinem morgendlichen Weg zur Arbeit im Schlamm des indonesischen Regenwalds stecken oder erleidet eine Reifenpanne unter der Sonne der Serengeti. So konnten sich junge Zoobesucher auch im Reifenwechsel üben und erhielten einen Ausbildungsstempel nur bei erfolgreich geleisteter Pannenhilfe.
Tierärztin Dr. Christine Geiger erklärte den Umgang mit dem Blasrohr, das zum Einsatz kommt, wenn Wildtiere zur medizinischen Betreuung betäubt werden müssen. Wer sich das Blasrohr nicht zutraute, konnte (Stoff)-Tiere mit dem Netz fangen - schwieriger, als es auf den ersten Blick erscheint!

Wer am Abend noch nicht genug hatte, konnte am Lagerfeuer echte Wildnisluft schnuppern. Afrika-Referatsleiter Dr. Markus Borner berichtete zu afrikanischen Trommelrythmen Musikgruppe live aus dem Gorilla-Schutzprojekt im Kongo.

Über 300 Kinder waren mit Begeisterung beim Rangerparcour dabei. Und auch der eine oder andere Erwachsene wagte die Kletterpartie im Hochseilgarten. Die Naturschutz-Botschafter sind sich nach einer Ausbildungswoche sicher, ihr Ziel erreicht zu haben: Für die Naturschutzarbeit zu begeistern!

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